Jugendliche gestalten Zukunft mit

Am 7. November fand in der Stadthalle Aulendorf das Jugendhearing statt. Knapp 120 Jugendliche aus den Schulen in Aulendorf - darunter die Schule am Schlosspark, das Gymnasium Aulendorf und St. Johann- kamen zusammen, um ihre Ideen, Wünsche und Anliegen zu sammeln und dem Bürgermeister zu präsentieren. Ziel der Veranstaltung war es, den jungen Menschen eine Stimme zu geben und sie aktiv in die Gestaltung ihrer Stadt einzubeziehen.

 

Das war auch den Schulleitern der Schulen wichtig, denn unter anderem gab es in der Woche vor dem Jugendhearing eine Schülervollversammlung in der Schule am Schlosspark. Die Organisation des Jugendhearings erfolgte durch die Offene Kinder- und Jugendarbeit, wobei die Schulsozialarbeiterinnen der Schule am Schlosspark sowie der Grundschule unterstützend mitwirkten. Die genannten Personen sind beim Haus Nazareth angestellt.

 

Des Weiteren haben sich die Jugendlichen, die sich seit dem letzten Jugendhearing in einer Jugendbeteiligungsgruppe getroffen haben sowie ein Lehrer der Schule am Schlosspark an der Veranstaltung als Moderatoren engagiert.

 

Nach der Begrüßung teilten sich die Jugendlichen auf sechs Thementische auf. In kleinen Runden diskutierten sie zu Themen wie Freizeit, Umwelt, öffentliche Plätze, Schule und Digitalisierung, Mobilität und Sonstiges. Dabei entstanden kritische Äußerungen, Wünsche und viele kreative Vorschläge – von neuen Sport- und Begegnungsstätten über mehr Fahrradwege bis hin zu nachhaltigen Projekten für die Jugendlichen.

 

Im Anschluss präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse im Plenum. Die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, allen voran der Bürgermeister Herr Burth, nahmen die Anregungen interessiert auf und sicherten zu, einzelne Vorschläge in die zukünftige Planung einzubeziehen.

Das Jugendhearing endete mit einem gemeinsamen Ausblick: Auch in Zukunft sollen junge Menschen regelmäßig beteiligt werden, um ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten. Einige Teilnehmende äußerten den Wunsch, dass die erarbeiteten Ideen nicht nur gehört, sondern auch umgesetzt werden und schrieben sich in die Arbeitsgemeinschaft „Jugendbeteiligung“ ein. Auch die Wünsche, die die Schulen betreffen werden transparent an diese weitergeleitet und besprochen.

 

 

Das Fazit des Tages: Das Jugendhearing war ein voller Erfolg – ein starkes Zeichen für Beteiligung und Demokratie in unserer Stadt.

 

Text: Franziska Aumann, Schwäbische Zeitung